Gastbeitrag von Katoori – Indisches Rezept Dahi Matar Paneer

Auf dem Blog von Katoori findet ihr eine riesige Fülle an indischen Rezepten. Viele davon auch angepasst, um mit dem Thermomix zu kochen. Als ich Katoori gefragt habe, ob sie Lust hätte auf meinem Indien-Blog ein Paneer-Rezept zu veröffentlichen, hat sie sofort zugesagt, und kurz darauf hatte ich schon ihr neues Dahi Matar Paneer Rezept in meiner Mailbox. In Hindi bedeutet Dahi Joghurt und Matar Erbsen. Es ist also ein Joghurt-Erbsen-Paneer Gericht, das mit indischen Broten (Naan, Roti, …) oder auch mit Reis serviert werden kann. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen.

Viele weitere indische Rezepte von Katoori findet ihr hier: https://katooris.com

Paneer könnt ihr leicht selbst machen. Um ungefähr 200 g Paneer zu bekommen, braucht ihr 2 Liter Vollmilch. https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/11/19/paneer-indischer-kaese-selbst-gemacht/

Das Rezept: Dahi matar paneer

für 2 Portionen

Zutaten:

  • Ca. 3 El. Öl
  • 1 Tl. Fenchelsamen
  • 1/2 Tl. schwarze Senfsamen
  • 1/4 Tl. Bockshornkleesamen
  • 1 Tl. Schwarzkümmelsamen
  • 1/2 Tl. Kreuzkümmelsamen
  • 1/2 Tl. Asafoetida
  • 200 g Zwiebeln, in schmale Spalten geschnitten
  • 1/2 Tl. Kurkumapulver
  • 1/2 Tl. Chilipulver (Kashmiri)
  • 1/2 Tl. schwarzes Salz
  • 250 g Joghurt
  • 100 g grüne Erbsen (frisch oder TK)
  • 250 g Paneer in Würfeln
  • Salz zum Abschmecken
  • Koriander, frischer, gehackt zum Servieren

Zubereitung:

1. Das Öl in einer Pfanne erhitzen.

2. Die ersten 6 Gewürze (bis einschließlich Asafoetida) hineingeben und unter Rühren braten, bis die Gewürze zu knistern beginnen.

3. Die Zwiebeln zugeben und unter Rühren bei Mittelhitze glasig braten (nicht bräunen!).

4. Kurkuma, Chili und schwarzes Salz zugeben gut mischen und 2-3 Minuten weiterbraten.

5. Den Joghurt zugeben, aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen, bis das Öl sich von der Sauce trennt.

6. Sauce mit Salz abschmecken.

7. Die Erbsen zugeben, einmal aufkochen lassen, dann Pfanne vom Feuer nehmen, Paneerwürfel zugeben, vorsichtig unter die Sauce heben. Pfanne mit Deckel zudecken und den Paneer kurz heiß werden lassen.

8. Zum Servieren mit dem gehackten Koriandergrün bestreuen.

Guten Appetit!

Karotten Poriyal – indisches Karotten-Gemüse

Zutaten:

    4-5 Karotten in Stäbchen geschnitten
    Etwas Öl
    2 Zwiebeln klein geschnitten
    1 Stück Ingwer klein geschnitten
    1-3 grüne Chilis
    einige Curryblätter
    Frische Korianderblätter
    1/2 TL Senfsamen
    1/2 TL Kumin (Kreuzkümmel)
    1/2 TL gesplitterter Urad-Dal
    Salz nach Belieben
    1 TL Kurkuma (Gelbwurz)
    2 -3 EL gerösteter Gram-Dal (im Mixer zu Pulver gemahlt) oder geriebene Kokosraspel

Zubereitung:

1. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und 1/2 TL Senfsamen, 1/2 TL Kumin und 1/2 TL gesplitterter Urad-Dal frittieren bis die Senfsamen springen.

2. Die Zwiebeln, die grünen Chilis, den Ingwer und einige Curryblätter dazugeben und mitdämpfen.

3. Die Karotten zugeben und kurz mitdämpfen. Salz und rund 1 TL Kurkuma dazugeben.

4. Wenig Wasser beifügen und die Karotten rund 10 – 15 Minuten köcheln lassen bis das Wasser verdunstet ist.

5. 2 – 3 EL Gram-Dal-Pulver oder geriebene Kokosraspel dazugeben.

Mit frischem Koriander servieren.

Guten Appetit!

Masala Dosai – ich liebe es!

 

Ich glaube, bei einer Schweizerin kann man mit Kartoffeln nichts falsch machen. So ist es auf jeden Fall bei mir. Kartoffeln in jeder Form sind immer willkommen. Sind sie zusätzlich mit einem leckeren Dosai umhüllt, schwebe ich auf Wolke 7! Masala Dosai gehört eindeutig zu meinen Favoriten in der südindischen Küche.

Gerne teile ich mit euch mein Rezept:

Zutaten:

3-4 gekochte Kartoffeln in Stücke geschnitten
2-3 Zwiebeln längs geschnitten
1-2 grüne Chilis klein geschnitten
1 kleines Stück Ingwer klein geschnitten
1-3 rote getrocknete Chilis in Stücke
Einige Curryblätter
¼ TL Senfsamen
¼ TL Kumin (Kreuzkümmel)
¼ gesplitteter Urad-Dhal
Einige Prisen Asafötida (Hing)
½ TL Kurkuma
Salz
Rund 1 TL Urad-Dhal ganz
Rund 1 TL Bengal-Dhal
Eventuell grüne Erbsen
Eventuell frischer Koriander zum Abschmecken
Eventuell etwas Butter oder Ghee (geklärte Butter)

Zubereitung:

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1. 3-4 Kartoffeln kochen und auf die Seite stellen.

2. Etwas Öl in die Pfanne geben. Wenn es heiß ist, ¼ TL Senfsamen, ¼ TL Kumin und ¼ TL gesplitteter Urad-Dhal zugeben und frittieren bis die Senfsamen springen.

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3. Die roten Chilis 1TL Bengal-Dhal und 1 TL Urad-Dhal zugeben.

Urad Dhal und Bengal Dhal zugegen

4. Den Ingwer, die grünen Chilis und die Curryblätter dazugeben.

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5. Die geschnittenen Zwiebeln und eventuell die grünen Erbsen dazugeben.

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6. Wenn die Zwiebeln weich geworden sind, die Kartoffeln dazugeben. Mit Salz, Kurkuma und eventuell etwas Hing würzen, mischen und danach die Kartoffeln mit einer Gabel leicht zerdrücken. Ein wenig Wasser dazugeben und das Ganze kurz köcheln lassen. Manche geben am Schluss noch ein Stück Butter oder Ghee hinzu.

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Die Kartoffel-Füllung in die Mitte vom Dosai geben, zuklappen und servieren.
Dazu passen diverse Chutneys oder Sambar.

Einen guten Appetit!

Masala Dosai

Das Rezept für Sambar findest du hier:

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/01/10/sambar-die-gemuese-sauce-in-der-tamilischen-kueche/

Rezepte für Chutneys:

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2018/11/21/erdnuss-chutney/

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/07/08/tomaten-chutney/

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/01/19/kokosnuss-chutney/

Dosai- Teig selber machen:

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/03/29/homemade-idly-oder-dosai-teig/

Bohnen-Gemüse – Beans Poriyal

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Grüne Bohnen mag ich, egal wie sie gekocht sind, eigentlich immer. Nur mit den Dörrbohnen, die meine Mutter manchmal im Winter gekocht hatte, konnte ich mich nie anfreunden. Auch hier in Indien mag ich Bohnen-Gemüse sehr.

Hier unser Rezept für Bohnen-Poriyal:

Zutaten:

  • 1-2 Zwiebeln klein geschnitten
  • 1-2 grüne Chilis klein geschnitten und halbiert
  • 1 fingergrosses Stück Ingwer klein geschnitten
  • ¼ kg grüne Bohnen klein geschnitten
  • ½ Tasse Bengal-Dhal gekocht oder frische Kokosraspeln
  • Salz
  • ½ TL Kurkuma (Gelbwurz)
  • ½ TL Senfsamen
  • ½ TL Kumin (Kreuzkümmel)
  • ½ TL kleiner gesplitteter Urad-Dhal
  • Etwas Öl
  • Einige Curryblätter
  • Ev. Frische Korianderblätter

 

Zubereitung:

1. Im Dampfkochtopf 1/2 Tasse Bengal-Dhal kochen und auf die Seite stellen.

2. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und ½ TL Senfsamen, ½ TL Kumin und ½ TL kleiner gesplitteter Urad-Dhal frittieren bis die Senfsamen springen.

Senfsamen, Kumin und kleiner Dhal zugeben

3. Die Zwiebeln, die grünen Chilis, den Ingwer und einige Curryblätter dazugeben und andämpfen.

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4. Die Bohnen kurz mitdämpfen, genügend Salz und rund ½ TL Kurkuma dazugeben.

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5. Wenig Wasser dazugeben und die Bohnen rund 10-15 Minuten köcheln lassen bis das Wasser verdunstet ist.

6. Den gekochten Bengal-Dhal dazugeben und mit frischen Korianderblättern garnieren. Anstelle des Bengal-Dhals können auch frische Kokosraspel verwendet werden.

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Einen guten Appetit!

 

Upma – schnell gekocht und lecker

Upma setzt sich zusammen aus dem Tamilischen Uppu (Salz) und Maavu (Mehl). Das schnelle Gericht wird als Frühstück oder auch als Nachtessen gekocht. Da es wirklich schnell zubereitet ist, kommt es bei mir oft auf den Tisch.

upma zutaten

Zutaten:

  • 1 Tasse Semolina (Sooji, Rawa, Hartweizegriess)
  • ½ TL Senfkörner
  • ½ TL Kumin (Kreuzkümmel)
  • Etwas Urad-Dhal oder Bengal-Dhal
  • Ev. einige Erdnüsse
  • Ev. Asafötida
  • 1 fingergrosses Stück Ingwer klein geschnitten
  • 1 Zwiebel klein geschnitten
  • 1-3 grüne Chilis klein geschnitten
  • Einige Curryblätter
  • 1 Tomate klein geschnitten
  • Ev. Erbsen

Zubereitung:

  1. Eine Tasse Hartweizengriess in einer Bratpfanne kurz anrösten und zur Seite stellen. (Wenn ich hier in Indien Double roasted Sooji kaufe, fällt dieser Schritt weg)


2. Etwas Öl in die Pfanne geben und ½ TL Senfkörner, ½ TL Kumin und etwas Urad- oder Bengal-Dhal kurz frittieren. Ev. zwei Prisen Asafötida dazugeben. Wer mag, kann auch noch einige Erdnüsse dazugeben.

Senfkoerner und co

3. Den Ingwer, die grünen Chilis, die Zwiebel und die Curryblätter dazugeben und andämpfen.

Ingwer und CO zugeben

4. Die Tomate und ev. einige Erbsen dazugeben und dämpfen.

5. Rund 2 ½ Tassen Wasser dazugeben, salzen und rund 5 Minuten leicht köcheln lassen, sodass die Tomaten und Erbsen gekocht sind.

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6. Den Hartweizengriess langsam einrühren, kurz aufkochen lassen, zudecken und die Temperatur auf die Mittelstufe zurückstellen. Nach rund 3 Minuten abstellen. Kurze Zeit ziehenlassen und servieren.

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Upma passt gut zu diversen Chutneys und Sambar. Mein Mann mag es auch mit einer Banane und etwas Zucker.

Guten Appetit!

Upma fertig

Das Sambar Rezept findest du hier:

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/01/10/sambar-die-gemuese-sauce-in-der-tamilischen-kueche/

Diverse Chutneys findest du hier:

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/07/08/tomaten-chutney/

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2018/11/21/erdnuss-chutney/

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/01/19/kokosnuss-chutney/

Eier-Dosai

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Meine indische Familie ist strikt vegetarisch. Ich habe damit kein Problem, denn ich lebte bereits bevor ich meinen Liebsten kennenlernte, lange Jahre ohne Fleisch.

Nur bei den Eiern sind wir nicht auf der gleichen Wellenlänge. Unser Sohn und ich mögen nämlich ab und zu ein Hühnerei. Solange die Eier in Biskuits oder Kuchen versteckt sind, stört sich auch mein Mann nicht daran. Meine Schwiegereltern hingegen essen gar keine Eier und finden dies eklig. Unter dem Motto, „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß,“ verstecke ich die Eier immer etwas, wenn ich sie in unsere Wohnung in den ersten Stock trage.

Mit dem Kochen ist es bei uns nicht einfach. Mein Mann mag fast ausschließlich nur südindisches Essen und unser Sohnemann steht praktisch nur auf Continental Food. Ich hingegen bin essenstechnisch eine unkomplizierte Frohnatur, d. h. ich bin glücklich, wenn es etwas zu essen gibt.

Suriyan mäkelt meistens, wenn es südindisches Essen gibt. Jetzt habe ich aber etwas gefunden, das auch ihm schmeckt. Eier-Dosai!

Hier mein Rezept:

Zutaten:

  • Dosai-Teig
  • Zwiebeln
  • Eier
  • Salz
  • Tomaten-Chutney oder Tomatensauce
  • Ev. Frischer Koriander

Zubereitung:

  1. Eine Zwiebel klein schneiden und mit einem aufgeschlagenen Ei und wenig Salz vermengen.

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2. Den Dosai-Teig in einer heißen, geölten und flachen Pfanne mit einer Kelle kreisförmig ausbreiten. Ich mache die Dosai immer auf der höchsten Temperaturstufe. Wenn sich leicht hellbraune Stellen zeigen, 1 – 2 EL Tomaten-Chutney oder die Tomatensauce darauf verteilen.

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3. Danach das verquirlte Ei mit den Zwiebeln auf dem Dosai verteilen. Die Temperatur leicht zurückstellen und warten bis das Ei etwas fest wird. Wer mag, kann auch noch etwas frischen Koriander darüber streuen.

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4. Das Dosai sorgfältig auf die andere Seite wenden und kurz anbraten.

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5. Mit Sambar oder Chutney servieren.

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Einen guten Appetit!

Das Rezept für Tomaten-Chutney findest du hier:

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/07/08/tomaten-chutney/

Das Rezept für Dosai-Teig:

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/03/29/homemade-idly-oder-dosai-teig/

Tomaten-Chutney

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Thakkali-Chutney, wie wir hier in Tamil Nadu sagen, gehört definitiv zu meinen Favoriten. Jede Familie und jedes Restaurant bereitet Tomaten-Chutney etwas anders zu. Herzhaft gewürzt und scharf passt sie hervorragend zu Idly, Dosai und Pongal. Meiner indischen Familie kann es kaum scharf genug sein und inzwischen gehöre auch ich zu den Scharf-Essern.

So empfehle ich beim Nachkochen, mit den grünen Chilis und der Chili-Gewürzmischung eher Zurückhaltung zu üben und euch an die untere Mengenangabe zu halten. Wer Schärfe schlecht verträgt, kann sogar noch mehr reduzieren.

Unser Tomaten-Chutney Rezept:

Zutaten:

  • 4-5 Tomaten klein geschnitten
  • 1 Zwiebel
  • 4-6 Knoblauchzehen halbiert
  • 2-4 grüne Chilis
  • 1 fingergrosses Stück Ingwer
  • 1 kleines Stück Tamarinde
  • Curry- und frische Korianderblätter
  • 1-2 EL Chili-Gewürzmischung

(Unsere besteht aus getrockneten Curry- und Korianderblättern, ½ Teil schwarzer Pfeffer, 2 Teilen roten Chilischoten, 1 Teil frittierter Toor-Dal, 4 Teile Koriandersamen.)

  • ½ -1 TL Kurkuma (Gelbwurz)
  • 1- 1½ TL Salz
  • einige Prisen Asafoetida
  • Für das Tempering je einen TL: Senfsamen, Kumin (Kreuzkümmel), kleiner gesplitteter Urad-Dal

 

Zubereitung:

  1. Das Stück Tamarinde in wenig warmem Wasser einweichen.

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2. Etwas Öl in der Pfanne heiss werden lassen und den klein geschnittenen Ingwer, die halbierten Knoblauchzehen und die klein geschnittenen grünen Chilis dämpfen.

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3. Die klein geschnittenen Zwiebeln und die Curryblätter dazugeben und mitdämpfen.

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4. Die klein geschnittenen Tomaten und 1-2 EL Chili-Gewürzmischung, ½ -1 TL Kurkuma (Gelbwurz), einige Prisen Asafoetida und Salz zugeben.

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5. Das Stück Tamarinde mit der Hand vermengen und das filtrierte Tamarind-Wasser dazugeben.

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6. Das Ganze auf kleiner Stufe rund 20-30 Minuten köcheln lassen.

Korianderblätter dazugeben und im Mixer oder mit dem Pürierstab kurz mixen, sodass noch etwas Tomatenstruktur bestehen bleibt.

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Chutney mixen

 

7. In wenig Öl je 1 TL Senfsamen, Kumin (Kreuzkümmel) und gesplitteter Urad-Dal frittieren, dazugeben und mit der Chutney verrühren.

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TomatenChutney fertig

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Guten Appetit!

Lust auf mehr?

Weitere Rezepte für Chutneys findest du hier:

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2018/11/21/erdnuss-chutney/

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/01/19/kokosnuss-chutney/

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2020/01/12/suedindisches-minz-chutney/

Ladiesfinger Poriyal

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Ladiesfinger kommen bei uns oft auf den Tisch. Wir kochen Sambar, Kuzhambu oder wie heute Poriyal. Die ganze Familie mag die grünen Okra-Schoten. Das Gemüse, das wirklich an Finger erinnert, ist sehr gesund und enthält viel Kalium, Folsäure, Vitamin B und C, Kalzium und Ballaststoffe.

Man sollte darauf achten, dass man nicht zu große Stücke schneidet, da sich in den Schoten gerne Insekten einnisten. Um sicher zu sein, dass unser Essen vegetarisch bleibt, kontrolliere ich die Stücke nach jedem Schnitt. Viele mögen Okra nicht gerne, weil sie schleimig sind. Bratet man die Ladysfinger jedoch vor dem Kochen in wenig Öl an, sondern die Schoten den Schleim ab und sie landen schleimfrei auf dem Teller. Vielleicht werden so auch Okra-Verächter auf den Geschmack kommen.
Unser Rezept für Ladiesfinger Poriyal:

Zutaten: Rund ¼ kg Ladysfinger (Okra), 3 Zwiebeln, einige Curryblätter, einige frische Korianderblätter, ½ TL Senfsamen, ½ TL Kumin (Kreuzkümmel), ½ TL kleiner gesplitteter Urad-Dhal, Salz, Tamarinde, ½ TL Gelbwurz, einige Prisen Asafoetida (Hing), 2-3 EL Chili-Gewürzmischung (unsere Mischung bereiten wir immer selber zu und lassen die Zutaten mahlen. Sie besteht aus: 2 Teilen roten Chilischoten, 1 Teil frittierter Toor-Dhal, 4 Teile Koriandersamen, 1/2 Teil schwarze Pfefferkörner, getrocknete Curry- und Korianderblätter)

Zubereitung:

  1. Die Okra in nicht zu große Stücke schneiden und in wenig Öl gut anbraten und auf die Seite stellen.

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2. In etwas Öl ½ TL Senfsamen, ½ TL Kumin und ½ TL kleiner gesplitteter Urad-Dhal frittieren, bis die Senfsamen springen. Danach die geschnittenen Zwiebeln dazugeben und gut andünsten.

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3. Die angebratenen Okra-Schoten und die Gewürze zugeben. Hier die ungefähren Angaben: ½ TL Gelbwurz, rund 1 TL Salz, 1-3 EL Chili-Gewürzmischung (je nach gewünschter Schärfe), einige Prisen Asafoedita und einige Curryblätter. In etwas Wasser ein Stück Tamarinde einweichen, mit der Hand vermengen und filtern, sodass nur das Tamarind-Wasser in den Kochtopf kommt.

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4. Etwas Wasser dazugeben, sodass die Okra-Schoten knapp gedeckt sind und köcheln lassen bis das Wasser fast gänzlich verdunstet ist.

5. Wer es gerne mag, kann das Gericht mit frischen Korianderblättern abschmecken und servieren.

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Guten Appetit!

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  Unser Mittagessen heute: Reis mit Bottlegourd Kootu, Paruppu Thogayal und Ladiesfinger Poriyal

Gebratene Taro-Wurzeln

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Bei uns kommen regelmäßig verschiedene Knollengewächse auf den Tisch, die mir vor meiner Auswanderung nach Indien gänzlich unbekannt waren. Eine davon ist die Taro-Root oder auf Deutsch die Wasserbrotwurzel. Die Taro-Pflanze ist eine einheimische Pflanze aus Südostasien und Indien. In der Zwischenzeit wird sie jedoch in vielen tropischen Regionen der Welt angebaut.

Ich nenne die kleinen braunen Knollen auch Schleimkartoffeln, denn wenn man sie kocht, werden sie leicht schleimig. Meistens braten wir sie in der Pfanne, denn so schmecken sie uns am besten. Die Taro-Roots sind sehr gesund und gut für die Verdauung. Sie sind reich an Vitaminen A, C, E, B6 und Folsäure.

Hier unser Rezept für die gesunden Taro-Wurzeln:

Zutaten:

  • Taro-Wurzeln
  • Chilipulver-Mischung (Unsere Chilipulver-Mischung wird aus folgenden Zutaten gemahlen: 200 g rote Chilis, 100 g Toor-Dal frittiert, frittierte Korianderblätter, 400 g Koriandersamen und eine Handvoll Pfefferkörner)
  • Salz
  • Tamarinde
  • Senfsamen, Kumin und gesplitteter Urad-Dal

Zubereitung:

1. Die Tarowurzeln waschen und in genügend Wasser ca. 15 Minuten kochen.

2. Eine Marinade mit einer Chilipulver-Mischung, Salz und Tamarinde vorbereiten. Die Tamarinde in etwas Wasser einlegen, mit der Hand vermischen und danach das filtrierte Wasser dem Chilipulver und dem Salz beigeben.

Chili mit Salz

 

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Tamarinde 2

Marinade

3. Die abgekühlten Taro-Wurzeln schälen und in gleichgroße Stücke schneiden.

Taro schaelen

4. Die Knollen mit der Marinade mischen und kurz ziehenlassen.

Taro in Marinade

5. Etwas Öl in einer Bratpfanne erhitzen. ½ TL Senfsamen, ½ TL kleiner gesplitteter Urad-Dal und ½ TL Kumin dazugeben. Wenn die Senfsamen gesprungen sind, die Knollen mit der Marinade in die Pfanne geben und etwa 15-20 Minuten auf kleiner bis mittlerer Stufe anbraten.

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Einen guten Appetit!

Snake Gourd – Schlangengurken-Gemüse

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Die Schlangengurke oder Chinesische Gurke ist ein subtropisches Gemüse, das aus der indischen Küche nicht wegzudenken ist. Das lange, schmale, schlangenähnliche Gemüse kann bis zu zwei Meter lang werden.

Das Gemüse ist sehr gesund und hilft bei verschiedenen Problemen. Diabetiker sollten das Gemüse regelmässig im Speiseplan integrieren, denn es hilft den Blutzucker zu regulieren. Ebenfalls hilft die Snake Gourd bei Fiebererkrankungen und wirkt fiebersenkend. Das Extrakt hilft auch die Blutzirkulation zu verbessern und kann so Herzproblemen vorbeugen.

Snake Gourd wird bei uns zu Hause regelmässig gekocht. Hier unser Rezept:

Zutaten: Snake Gourd Gemüse, Zwiebeln, grüne Chili, Ingwer, Salz, Kurkuma (Gelbwurz), Senfsamen, gesplitterter Urad-Dal, Kumin (Schwarzkümmel), geröstetes Gram-Dal Pulver, Curryblätter, frischer Koriander

1. Die Snake Gourd in sehr dünne Scheiben schneiden.

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2. Die geschnittenen Snake Gourds in einer Pfanne mit wenig Öl andünsten, Salz, Gelbwurz und Curryblätter beigeben und auf kleiner Stufe etwas köcheln lassen. Danach das Gemüse zur Seite stellen.

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3. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen. Senfsamen, Kumin (Schwarzkümmel) und gesplitteter Urad-Dal fritieren bis die Senfsamen springen.

4. Ingwer, Chili und Zwiebeln beigeben und gut andünsten bis die Zwiebeln glasig werden.

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5. Das Snake Gourd- Gemüse beigeben, gut mit den Zwiebeln vermischen und auf kleiner Stufe etwas köcheln lassen. (Kein Wasser zugeben)

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6. Frischgeschnittener Koriander und eine Handvoll geröstetes Gram-Dal-Pulver dazugeben, mischen und servieren.

snake gourd 7

snake gourd 8

snake gourd 9

Einen guten Appetit!