Weißkohl Poriyal – indisches Weißkohlgemüse

Zutaten:

  • ¼ bis ½ Teil von einem Kohlkopf klein geschnitten (je nach Größe)
  • 2 bis 3 Zwiebeln klein geschnitten (je nach Größe)
  • 1 Stück Ingwer klein geschnitten
  • 1=3 grüne Chilis
  • einige Curryblätter
  • frische Korianderblätter
  • ½ TL Kumin (Kreuzkümmel)
  • ½ TL halbierter Urad-Dal
  • ½ = 1 TL Kurkuma (Gelbwurz)
  • Salz nach Geschmack
  • 2=3 EL gerösteter Gram=Dal (im Mixer zu Pulver gemahlen) oder Kokosraspel

Zubereitung:

  • Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und ½ TL Senfsamen, ½ TL Kumin (Kreuzkümmel) und ½ TL halbierter Urad-Dal frittieren, bis die Senfsamen springen.
  • Die Zwiebeln, die grünen Chilis, den Ingwer und einige Curryblätter dazugeben und dämpfen, bis die Zwiebeln leicht braun sind.
  • Den klein geschnittenen Weißkohl dazugeben.
  • Mit Salz und Kurkuma abschmecken.
  • Den Kohl auf kleiner Flamme gar kochen. Ab und zu wenden.
  • Am Schluss 2=3 EL Dal-Pulver oder Kokosraspel dazugeben, mischen und mit frischem Koriander servieren.

Guten Appetit!

Chana-Masala (Kichererbsen-Curry)

Heute hat der 63. Tag im indischen Lockdown angefangen. Die Covid-19-Fälle steigen in Indien weiterhin an und immer noch sind Tausende von Wanderarbeiter unterwegs. Leider hat auch Chennai täglich steigende Fallzahlen, und so ist es bei uns kaum zu Lockerungen gekommen. Die letzten Tage waren sehr heiß. Wir hatten Temperaturen über 40 Grad. Viele Bundesstaaten in Süd-, Zentral- und Nordindien leiden unter einer Hitzewelle.

Um mich etwas zu beschäftigen, probiere in der Küche immer wieder Neues aus. Am Wochenende habe ich Chana Masala, ein Kichererbsen-Curry nach einem Rezept von einer indischen Freundin ausprobiert. Da es uns sehr gut geschmeckt hat, teile ich das Rezept gerne mit euch.

Noch ein kleiner Hinweis zu den Rezepten auf meinem Blog. In unserer Familie essen wir sehr scharf und meine Gerichte sind nicht europäisch angepasst, sondern authentisch aus der indischen Küche. Da Schärfe oft nicht vertragen wird, werden in indischen Restaurants im Westen oft Kompromisse eingegangen. Wenn eure Zungen es auch nicht zu scharf mögen, reduziert die Chilis und das Chilipulver und tastet euch langsam heran.

Zutaten:

  • 1 ½ Tasse getrocknete Kichererbsen
  • 3 Tomaten (klein geschnitten)
  • 2 Zwiebeln (klein geschnitten)
  • 3-5 grüne Chilis (der Länge nach halbiert)
  • 3 TL Kumin (Kreuzkümmel)
  • 1 TL Ingwer-Paste
  • 1 TL Knoblauch-Paste
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 TL Kurkuma (Gelbwurz)
  • 3 EL Korianderpulver
  • 1 TL Bockshornkleeblätter (Kasuri Methi)
  • 1- 1 ½ Tassen Wasser
  • 1 EL Öl oder Ghee (geklärte Butter)
  • Salz nach Belieben
  • Ev. 1 EL Tomaten Ketchup

Zubereitung:

Frühmorgens oder über Nacht:

Die trockenen Kichererbsen waschen und mindestens 8 Stunden zugedeckt in Wasser einweichen. Die Größe der Erbsen wird sich verdoppeln, daher darauf achten, dass ihr genügend Wasser dazugebt. Ich mache dies meistens über Nacht. Danach das Wasser abschütten und die Kichererbsen in einem Dampfkochtopf oder einem Kochtopf weichkochen. Dabei kein Salz zugeben. Als schnelle Variante gehen natürlich auch bereits gekochte Kichererbsen aus der Dose.

1. 1 EL Öl oder Ghee in einer Pfanne erhitzen. 3 TL Kumin dazugeben und kurz anrösten. Danach die Zwiebeln dazugeben und anrösten, bis sie leicht braun werden.

2. 1 TL Ingwer-Paste, 1 TL Knoblauch-Paste und die grünen Chilis dazugeben. Andünsten bis der frische Knoblauchgeruch verschwindet.

3. 3 Tassen gekochte Kichererbsen dazugeben und gut mit den Zwiebeln und den Gewürzen vermengen.

4. 1 TL Chilipulver, 1 TL Kurkuma, 3 EL Korianderpulver und rund 1 ½ TL Salz zugeben und gut umrühren. Das Ganze 5 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen und zwischendurch umrühren.

5. 3 klein geschnittene Tomaten dazugeben und rund 5 Minuten köcheln lassen. Wer mag kann auch einen EL Tomatenketchup dazugeben. Meine Freundin aus Rajasthan macht dies.

6. 1 – 1 ½ Tassen Wasser zugeben und zum Kochen bringen und danach 1 TL Bockshornkleeblätter (Kasuri Methi) dazugeben.

7. Auf mittlerer Stufe kochen lassen, bis das Kichererbsen-Curry etwas eindickt.

8. Am Schluss mit frischen Korianderblättern garnieren und zu Reis oder indischen Broten servieren.

Einen guten Appetit!

Chana-Masala passt auch sehr gut zu Poori. Das Rezept dafür findest du hier:

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2020/05/21/poori-frittierte-indische-brote/

Pongalam Dosai – gesunder Energiebooster

Pongalam Dosai mit Kokosnuss-Chutney

Pongalam Dosai ist ein südindischer „Pfannkuchen“ aus Dal. Für den Teig werden vier verschiedene Dal-Sorten und Reis verwendet. Die vielen Proteine der Hülsenfrüchte sättigen und sorgen für lang anhaltende Energie. Ich liebe Pongalam Dosai zum Frühstück, Abendessen oder einfach als energiereiche, leckere Zwischenverpflegung.

Zutaten:

  • 1,5 Tassen Urad Dal
  • 1 Tasse Toor Dal
  • 1 Tasse Bengal- oder Chana Dal
  • 1 Tasse Moong Dal
  • 2 Tassen gekochter Reis
  • 2- 4 klein geschnittene Chilis
  • 2 klein geschnittene Zwiebeln
  • 1 Stück Ingwer klein geschnitten oder gerieben
  • 1-2 Zweige klein geschnittene Curryblätter
  • Salz
  • Öl oder Ghee zum Braten

Zubereitung:

1. 1,5 Tassen Urad Dal, 1 Tasse Toor Dal, 1 Tasse Bengal Dal, 1 Tasse Moong Dal und 2 Tassen gekochter Reis waschen und für mindestens 2 Stunden in Wasser einweichen.

2. Nach der Einweichzeit das Wasser abschütten und die Hülsenfrüchte und den Reis mit dem Grinder oder Mixer zu einem Teig mahlen. Dabei nicht zu viel Wasser beigeben. Der Pongalam-Teig sollte in der Konsistenz etwas dicker als der normale Dosai-Teig sein und eine breiige Struktur haben.

3. Salz, 2-4 klein geschnittene grüne Chilis, 2 klein geschnittene Zwiebeln, ein Stück geriebener oder klein geschnittener Ingwer und klein geschnittene Curryblätter dazugeben und alles gut mischen.

4. In der heißen Bratpfanne oder einer Tava etwas Öl oder Ghee erhitzen und 1-2 Kellen Pongalam-Teig kreisförmig verteilen. Pongalam Dosai sind bedeutend kleiner und dicker als normale Dosai. Beide Seiten auf mittlerer Hitze rund 2-3 Minuten anbraten, bis das Pongalam Dosai eine goldfarbene Kruste bekommt.

5. Das Pongalam Dosai mit Chutney oder Sambar servieren.

Einen guten Appetit!

Hier findest du verschiedene Chutney-Rezepte und das Rezept für Sambar:

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/01/19/kokosnuss-chutney/

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2018/11/21/erdnuss-chutney/

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2020/01/12/suedindisches-minz-chutney/

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/07/08/tomaten-chutney/

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/01/10/sambar-die-gemuese-sauce-in-der-tamilischen-kueche/