Snake Gourd – Schlangengurken-Gemüse

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Die Schlangengurke oder Chinesische Gurke ist ein subtropisches Gemüse, das aus der indischen Küche nicht wegzudenken ist. Das lange, schmale, schlangenähnliche Gemüse kann bis zu zwei Meter lang werden.

Das Gemüse ist sehr gesund und hilft bei verschiedenen Problemen. Diabetiker sollten das Gemüse regelmässig im Speiseplan integrieren, denn es hilft den Blutzucker zu regulieren. Ebenfalls hilft die Snake Gourd bei Fiebererkrankungen und wirkt fiebersenkend. Das Extrakt hilft auch die Blutzirkulation zu verbessern und kann so Herzproblemen vorbeugen.

Snake Gourd wird bei uns zu Hause regelmässig gekocht. Hier unser Rezept:

Zutaten: Snake Gourd Gemüse, Zwiebeln, grüne Chili, Ingwer, Salz, Kurkuma (Gelbwurz), Senfsamen, gesplitterter Urad-Dal, Kumin (Schwarzkümmel), geröstetes Gram-Dal Pulver, Curryblätter, frischer Koriander

1. Die Snake Gourd in sehr dünne Scheiben schneiden.

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2. Die geschnittenen Snake Gourds in einer Pfanne mit wenig Öl andünsten, Salz, Gelbwurz und Curryblätter beigeben und auf kleiner Stufe etwas köcheln lassen. Danach das Gemüse zur Seite stellen.

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3. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen. Senfsamen, Kumin (Schwarzkümmel) und gesplitteter Urad-Dal fritieren bis die Senfsamen springen.

4. Ingwer, Chili und Zwiebeln beigeben und gut andünsten bis die Zwiebeln glasig werden.

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5. Das Snake Gourd- Gemüse beigeben, gut mit den Zwiebeln vermischen und auf kleiner Stufe etwas köcheln lassen. (Kein Wasser zugeben)

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6. Frischgeschnittener Koriander und eine Handvoll geröstetes Gram-Dal-Pulver dazugeben, mischen und servieren.

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Einen guten Appetit!

 

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Home-made Idly- oder Dosai-Teig

Der Biotrend ist nun auch in Indien anzutreffen. In Chennai sind in den letzten Jahren viele Bioläden entstanden. Bei der Mittel- und Oberschicht wächst die Bereitschaft, für biologische Lebensmittel mehr zu bezahlen. Mein Mann ist beim Kauf von biologischen Sachen nach wie vor kritisch. Nicht, weil er diesen Trend nicht unterstützen möchte, aber er hat seine Zweifel, ob die Produkte tatsächlich biologisch angebaut wurden. Schummeln und betrügen, um mehr Geld zu machen, ist grade hier leider weit verbreitet. Ich versuche trotzdem, immer mehr biologische oder jedenfalls biologisch angeschriebene Produkte zu kaufen.

Fertigen Idly- und Dosai-Teig bekommt man hier in jedem Supermarkt. Beim selbst gemachten Teig weiß man jedoch genau, was drin ist und wie der Teig gemacht wurde.

Zutaten: Idly-Reis, weisser Urad-Dal, Bockshornkleesamen, Salz

  1. Drei Tassen Idly-Reis (es geht zur Not auch normaler Reis) und eine Tasse Urad-Dal mit Wasser waschen und in einen großen Topf geben.

2. Eine Handvoll Bockshornklee-Samen dazugeben. Mit genügend Wasser mindestens 6 Stunden einweichen.

Bockshornklee-Samen

 

3. Danach alles portionenweise im Mixer zu einem sämigen Teig mahlen.

Teig mixer

4. Den Teig rund zwölf Stunden bei Zimmertemperatur ruhen und fermentierten lassen. Ich mache dies meistens über die Nacht.

 

5. Dem Teig Salz zugeben und gut mischen. Nun den Teig im Kühlschrank aufbewahren. Er kann rund 3-4 Tage verwendet werden.

Salz zugeben

6. Zu Idly oder Dosai verarbeiten.

Für Idly braucht ihr solche Formen. Die Form gut einölen, den Teig einfüllen und ca. 10-12 Minuten im Idly-Topf dämpfen.

Idly formen

Für Dosai braucht ihr eine Tava, das ist eine flache Bratpfanne. Eine normale Bratpfanne sollte jedoch auch gehen. Die Tava einölen und richtig heiß werden lassen. Danach eine Kelle Teig in die Mitte geben und zügig von innen nach außen verteilen.

Wenn das Dosai leicht bräunlich durchschimmert, das Dosai mit einer flachen Kelle wenden und die andere Seite kurz anbraten.

 

Zu Idly und Dosai serviert man Sambar oder verschiedene Chutneys. Rezepte dazu findet ihr hier:

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/01/10/sambar-die-gemuese-sauce-in-der-tamilischen-kueche/

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/01/19/kokosnuss-chutney/

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2018/11/21/erdnuss-chutney/

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/07/08/tomaten-chutney/

 

 

 

Randen-Gemüse – Beetroot Poriyal

Zutaten: Senfsamen, gesplitteter Urad-Dal, Kumin (Kreuzkümmel), Öl, 2-4 grüne Chilis, ein Stück Ingwer, 2-3 Zwiebeln, 2 Knollen Randen (Rote Beete), eventuell Erbsen, gerösteter, halbierter Gram-Dal (rosted Gram Split Dal)

  1. 1-1,5 TL Senfsamen, 1-1,5 TL gesplitteter Urad-Dal und 1-1,5 TL Kumin (Kreuzkümmel) in etwas Öl frittieren.

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2. 2-4 grüne Chilis in Stücke geschnitten und ein Stück klein geschnittener Ingwer dünsten.

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3. 2-3 klein geschnittene Zwieben dazugeben und dünsten.

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4. 2 klein geschnittene Randenknollen und ev. Erbsen dazugeben.

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5. Alles gut mischen und 1-1,5 TL Salz und 1 TL Kurkuma (Gelbwurz) dazugeben.

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6. Wasser beigeben, sodass das Gemüse knapp bedeckt ist und ca. 15 Minuten kochen lassen bis das Wasser verdunstet ist.

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7. Eine Handvoll gerösteter, halbierter Gram-Dal im Mixer zu Pulver mahlen und dem fertig gekochten Gemüse beigeben.

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8. Das Dal-Pulver gut mit dem Gemüse mischen und servieren.

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Einen guten Appetit!

Blumenkohl-Curry

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Zutaten: 2 Zwiebeln, ein Stück Ingwer, 2 Tomaten, ein kleiner Blumenkohl, 2 Handvoll Erbsen, Salz, Kurkuma (Gelbwurz), *Chili-Sambar-Pulver, Curry Blätter, Toor Dal, Tamarinde, Senfsamen, Urad Dal gesplittet, Kumin (Kreuzkümmel), Korianderblätter

*Unser Chili-Sambar-Pulver mischen wir selbst im folgenden Verhältnis: 200g rote Chilis, 200g Toor-Dal frittiert mit Korianderblättern, 400g Koriandersamen, 1 Handvoll Pfefferkörner.

  1. Eine Tasse Toor Dal im Dampfkochtopf weichkochen und zur Seite stellen.
  2. Den Ingwer und die Zwiebeln klein schneiden und in etwas Öl dämpfen.

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3. Die Tomaten klein geschnitten dazugeben.

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4. Den klein geschnittenen Blumenkohl und die Erbsen dazugeben.

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5. Wasser dazugeben, sodass das Gemüse knapp bedeckt ist.

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6. 1-1,5 TL Salz, 1 TL Kurkuma und 2-3 EL Chili-Sambar-Pulver und Curryblätter dazugeben , mischen und für rund 10-15 Minuten köcheln lassen.

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7. Den Toor-Dal etwas breiig rühren, die Tamarinde in etwas Wasser einlegen, ausdrücken und das Wasser dem Dal dazugeben.

8. Den Dal mit dem Tamarindwasser dem Gemüse beigeben, mischen und kurz aufkochen lassen.

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9. In einer separaten Pfanne in etwas Öl das Tempering zubereiten. 1-1,5 TL Senfsamen, 1-1,5 TL gesplitteter Urad-Dal und 1 – 1,5 TL Kumin (Kreuzkümmel) im Öl frittieren bis die Senfsamen springen.

10. Das Tempering (Senfsamen, Kumin, gesplitteter Urad-Dal) dem Curry zugeben und mit Korianderblättern abschmecken.

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11. Das Blumenkohl-Curry mit Reis servieren. Einen guten Appetit!

Kokosnuss-Chutney

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Dosai mit Kokosnuss-Chutney

Kokosnuss-Chutney wird in Südindien oft zu Idly, Dosai, Pongal und Vadai gereicht. Es gibt eine Fülle von unterschiedlichen Rezepten und jede Familie bereitet die Chutney etwas anders zu. Hier unser Familien-Rezept, das ganz einfach zuzubereiten ist.

 

Zutaten: Eine halbe frische Kokosnuss, Ingwer, 2-3 grüne Chilis, eine kleine Handvoll gerösteter, halbierter Gram-Dal, Curryblätter, Senfkörner, halbierter oder auch ganzer Urad-Dal, Asafoetida, Salz (Ev. Tamarind, rote getrocknete Chilis, Kumin (Kreuzkümmel)

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1. Die Kokosnuss, den geschälten Ingwer und die grünen Chilis in kleine Stücke schneiden und im Mixer mahlen.

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2. 1/2 Handvoll Gram-Dal zugeben und mit Wasser mixen, sodass die Chutney eine sämige Struktur bekommt. 1/2 bis 1 TL Salz zugeben. Das Wasser sollte man Schritt für Schritt dazugeben, damit die Chutney nicht zu flüssig wird. (Wer möchte, kann auch noch ein kleines Stück Tamarinde dazugeben)

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Roasted Gram Split Dal

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3. Etwas Öl erhitzen, 1 TL Senfsamen und 1 TL gesplitterter oder ganzer Urad-Dal frittieren, bis die Senfsamen springen. Eine Prise Asafoetida dazugeben. Am Schluss die Curryblätter kurz mitfrittieren und das Ganze der Chutney zugeben und unterrühren. (Wer mag, kann zusätzlich einen TL Kumin (Kreuzkümmel und getrocknete rote Chilis  dazugeben.)

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Mit Idly, Dosai, Pongal oder Vadai servieren. Einen guten Appetit!

Das Rezept für Erdnuss-Chutney findest du hier:

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2018/11/21/erdnuss-chutney/

Sambar – die Gemüse-Sauce in der tamilischen Küche

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Sambar ist aus der tamilischen Küche nicht wegzudenken. Sambar gehört zu Idly, Dosai, Pongal und Reis einfach dazu. Man kann mit ganz unterschiedlichen Gemüsen Sambar zubereiten. Leichte Abweichungen des Rezeptes sind je nach Gemüse möglich. Sambar-Pulver kann man bereits als fertige Mischung kaufen. Die meisten Familien haben jedoch eigene Sambar-Pulver-Mischungen. Wir bereiten es immer selber zu und lassen es draußen mahlen. (200 g rote Chilis, 100 g Toor-Dal frittiert mit Korianderblättern, 400 g Koriandersamen, 1 Handvoll Pfefferkörner)

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Zutaten: Toor-Dal, Ingwer, grüne Chilis, Öl, Zwiebeln, Tomaten, Gemüse (hier Karotten und Bohnen), Sambar-Pulver, Kurkuma, Salz, Tamarinde, Curryblätter, Korianderblätter, Asafoetida, Senfsamen, Kumin (Kreuzkümmel), gesplitteter Urad-Dal.

 

1. 1/2 Tasse Toor-Dal im Dampfkochtopf kochen und auf die Seite stellen

2. Mit etwas Öl 2 EL Ingwer und 1-2 grüne Chilis andünsteningwer-und-grüne-chilli-1.jpeg

3. 2 längsgeschnittene Zwiebeln zugeben und andünstenzwiebel andünsten

4. 2 in Stücke geschnittene Tomaten dazugeben und andünstentomaten zugeben

5. Gemüse dazugeben und andünstengemüse-dazugeben-1.jpeg

6. 1-2 TL Sambar-Pulver, 1/2-1 TL Kurkuma (Gelbwurz) und Salz dazugebensalz zugeben

7. Wasser und Curryblätter dazugeben und köcheln lassen

8. Tamarind-Wasser vorbereitentamarindwasser.jpeg

9. Toor-Dal mixendhal-mit-wasser-1.jpeg

 

10. Wenn das Gemüse gekocht ist, das Tamarind-Wasser und den Toor-Dal dazugeben und kurz mitkochen. Etwas Asafoetida dazugeben.

11. Zum Schluss in etwas Öl 1 TL Senfsamen, 1 TL Kumin (Kreuzkümmel) und 1 TL gesplitteter Urad-Dal frittieren und dem Sambar zugeben. Eventuell mit frischen Korianderblättern abschmecken. e5f41cc2-514a-4d44-9dfe-1d386ce25ad5-1.jpeg

12. Mit Idly, Dosai, Pongal oder Reis servieren. Guten Appetit!

Pongal mit Sambar – südindisches Frühstück

Ein häufiges Frühstück in Tamil Nadu ist Pongal. Der Reis wird mit Moong-Dal weich gekocht und mit Ghee (Butterschmalz) zu einem Brei vermengt. Zu Pongal isst man Sambar (Gemüse-Sauce) und Chutneys. Ich liebe dieses deftige, sättigende Frühstück.

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Pongal

Zutaten: 1 Tasse Reis, 1/2 Tasse Moong-Dal, Salz, 1 Handvoll Cashew-Kerne, Pfefferkörner, Ghee (Butterschmalz), Kumin (Kreuzkümmel), Curryblätter, 1-2 grüne Chilis, Ingwer, 

  1. Eine Tasse Reis und eine halbe Tasse Moong-Dal in einer Bratpfanne etwas röstenreis und dhal rösten

 

2. Reis und Moong-Dal mit 3-4 mal so viel Wasser im Dampfkochtopf weich kochen. 

3. Eine Handvoll Cashew-Nüsse in etwas Ghee (Butterschmalz) goldbraun rösten und auf die Seite stellen.cashew

 

3.  Pfefferkörner, 1-2 TL Kumin (Kreuzkümmel), 1-2 klein geschnittene grüne Chilis und ca. 2 Esslöffel klein geschnittener Ingwer in etwas Ghee andünsten.

 

4. Curryblätter dazugebenpongal curryleaves

5. Alle Zutaten zum gekochten Reis-Dal dazugeben und salzenpongal-salz-zugeben-1.jpeg

 

6. Je nach Bedarf noch etwas Ghee beigeben und das Ganze gut mischen und vermengen, dass es eine breiige Struktur bekommt.mit-reis-und-dhal-mischen-2-1.jpeg

 

7. Mit Sambar servieren. Einen guten Appetit!pongal mit sambar

Das Rezept für Sambar findest du hier:

https://meinlebeninindiendotblog.wordpress.com/2019/01/10/sambar-die-gemuese-sauce-in-der-tamilischen-kueche/