Ribbon Pakoda – indischer Snack

Der knusprige, bandförmige Snack wird in ganz Indien gerne gegessen. In Südindien wird er oft zu Deepavali (Diwali) gemacht. Doch auch im normalen Alltag werden Ribbon Pakoda gerne zum Chai oder hier in Tamil Nadu zum Kaffee geknabbert.

Zutaten:

  • 3 Tassen Reismehl
  • 1 Tasse Besan-Mehl (Kichererbsenmehl)
  • ½ -2 TL Salz (je nach Tassengröße)
  • ¼ TL Hing Pulver (Asafoetida)
  • 1 TL Sesam
  • 1/2 TL Kurkuma (Gelbwurz)
  • 1 TL Kumin (Schwarzkümmel) oder Kumin-Pulver
  • 1-3 TL Chilipulver oder 2-6 rote getrocknete Chilis
  • Öl und Pfanne zum Frittieren
  • Presse mit entsprechendem Ribbon-Einsatz

Ich habe meine Presse vor Jahren hier in Indien für 160 Rupees gekauft. Bestimmt bekommt ihr so ein Teil auch online in Indienläden oder bei Amazon. Ich habe verschiedene Einsätze. So könnte ich damit auch Murukkus oder anderes herstellen.

Zubereitung:

1. Wenn man die Kumin-Samen und die roten Chilis verwendet, sollte man diese im Mixer/ Grinder fein zu einem Pulver zermahlen.

2. 3 Tassen Reismehl, 1 Tasse Besan-Mehl, 1 ½- 2 TL Salz, 1 TL Kumin-Pulver (Kreuzkümmel), 1/2 TL Kurkuma, ¼ TL Asafoetida, 1 TL Sesam und 1-3 TL Chilipulver in einer Schüssel gut vermischen. Wir mögen es gerne etwas schärfer, so gebe ich mindestens 3 TL Chilipulver dazu. Ich empfehle euch jedoch, es zuerst mit einer kleineren Menge auszuprobieren.

3. Das Frittieröl heiß werden lassen, 2- 3 EL heißes Öl der Mehl-Gewürzmischung zugeben und mit einem Löffel vermengen.

4. Nun langsam Wasser dazugeben. Tastet euch langsam heran, denn der Teig sollte am Schuss eine feste Struktur bekommen, die sich jedoch gut durch die Presse drücken lässt.

5. Nun den Teig zu einem Zylinder rollen und in die Presse geben. Den Teig direkt ins heiße Frittieröl pressen und frittieren. Nach einer kurzen Zeit wenden und die andere Seite frittieren. Danach mit einer Lochkelle das Öl abtropfen lassen und in eine Schüssel mit Haushaltpapier geben.

Ich wünsche euch beim Ausprobieren viel Erfolg!

Veröffentlicht von

Irène in Indien

Seit über 11 Jahren lebe ich nun bereits mit meiner Familie in Chennai, meiner neuen Heimat.

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